Nur zögerlich ziehen die warmen Tage bei uns ins Land. Um zumindest optisch Frühling zu zaubern, haben wir noch vor den Osterfeiertagen Frühlings- und Sommerblumen in einen Pflanztrog eingesetzt. Die 3-Schicht-Regel für die Bepflanzung von Trögen haben wir dabei beachtet.
Ein hübsches Pflanzgefäß würde unseren Eingangsbereich draußen aufwerten – davon waren wir überzeugt. Also haben wir einen farblich passenden Pflanzentrog, Erde, Blähton, Vlies und natürlich Pflanzen besorgt.
Schritt 1: Abflussloch im Pflanztrog freihalten
Pflanztröge für den Außenbereich brauchen Abflusslöcher, da die Pflanzen auch mal Starkregen überstehen müssen. Falls euer Trog keines haben sollte, wäre es ratsam eines hineinzubohren. Unser Pflanzgefäß hatte bereits ein Abflussloch. Damit es seine Wirkung nicht verfehlt, weil es verstopft ist, haben wir im ersten Schritt einen leeren Plastik-Blumentopf verkehrt darübergelegt. So bleibt es frei und der Wasserablauf gewährleistet. Ihr könnt auch ein Gitter oder eine Tonscherbe verwenden.
Schritt 2: Blähton-Drainage einfüllen
Die ersten 10 cm des Pflanztroges haben wir mit Blähton gefüllt. Mit dieser Drainage ist sichergestellt, dass das Wasser gut abrinnen kann und keine Staunässe entsteht.
Schritt 3: Vlies einlegen
Um die Erde, die am Schluss in das Gefäß kommt, von der Drainage zu trennen, haben wir ein Filtervlies hineingelegt. Das verhindert, dass Erde nach unten geschwemmt wird und die Entwässerung behindert.
Schritt 4: Erde einfüllen und Pflanzen setzen
Als letzte Schicht kommt bereits die Blumenerde in das Pflanzgefäß und dann geht es ans Einsetzen der Blumen. Um den Frühling herbeizurufen, haben wir die Frühlingsblumen Narzissen, Hyazinthen gewählt und zusätzlich Sommerblumen in Violett (Vanilleblumen) und Gelb (Goldener Zweizahn) eingesetzt. Am Ende wird alles gut eingewässert – und voila!








Habt ihr auch einen Pflanztrog befüllt? Wir freuen uns über eure Berichte und Erfahrungen!
Und – wir wünschen euch frohe Ostern!
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