Allergikertipps

Die Purpurerle blüht!

Um die Weihnachtszeit herum beginnt in manchen Orten die Purpurerle lokal zu blühen und sorgt bei empfindlichen Allergikern für erste Belastungen.

Die Purpurerle kann bereits ab einer Temperatur von 0 Grad Celsius Pollen freisetzen, ein paar Wochen früher als die in unseren Breitengraden schon lange heimischen Grau- und Schwarzerlen. Wer auf Erlen generell allergisch ist, kann auch vom Blütenstaub der Purpurerle beeinträchtig werden. Erlenpollen enthalten mäßige starke bis starke Allergene. Die gute Nachricht: Reaktionen auf die Purpurerle treten aller Wahrscheinlichkeit nur im direkten Umfeld der Pflanze auf und können nur dort zu Reaktionen führen. (Nähere Infos findet ihr beim Pollenwarndienst)

Die Erle

Die Purpur-Erle ist eine Kreuzung aus der japanischen Erle und der kaukasischen Erle. Die Erlen aller Ausprägungen sind die einzigen heimischen Laubbäume mit zapfenartigen Früchten. Sie fühlen sich in sandig bis lehmigem Boden wohl, Schwarzerlen mögen es auch gern am Wasser. Die Erle ist ein Birkengewächs.

Mögliche Alternativen im Garten

Ihr mögt Erlen, aber seid allergisch? Wenn euch der große, anmutige Wuchs gefällt, wäre die Kastanie, Linde oder Hainbuche – wenn wir von heimischen Bäumen reden – eine Alternative für euren Garten. Oft ist die Wuchsform der Erle pyramidenförmig – wenn euch das gut gefällt, könnt ihr auch eine Pyramidenpappel setzen. Seid ihr Fans von den zapfenartigen Früchten, könnte es auch ein Nadelbaum werden oder die Lärche als laubabwerfender Nadelbaum. Interessante Früchte hat auch die Rotbuche: Die Bucheckern sind kastanienbraune Nussfrüchte. Wenn ihr feuchte Lagen habt, könnt ihr auch Weiden und Pappeln oder Birken  als Alternative in Betracht ziehen. Aber aufpassen – diese haben einen starken Samenflug und darauf reagieren wieder viele Menschen allergisch.

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