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Corona – aber das Leben im Garten geht weiter

(c) Grashüpfer_Narzissen

Wie geht es euch in der Corona-Krise? Wenn ihr einen Garten oder einen Balkon besitzt, haben wir heute ein paar Tipps und Anleitungen für euch, wie ihr die Zeit der Ausgangsbeschränkungen sinnvoll nutzen könnt.

Corona-Krise: Zeit fürs Gemüsebeet

Ihr wolltet schon immer ein Gemüsebeet? Jetzt, während Covid-19 wütet, habt ihr vielleicht genug Zeit, euch darüber mehr Gedanken zu machen. Ihr könnt klein beginnen oder gleich einen Plan für ein größeres Beet entwerfen. Aber auch auf Balkon und Terrasse kann man Gemüse und Obst anbauen.

Aller Anfang ist der Plan

Entscheidet ihr euch gleich für ein größeres Beet, ist es von Vorteil wenn ihr euch ein paar Minuten mit der Anordnung befasst. Es gibt Stark- und Schwachzehrer und damit gute und schlechte Nachbarn. Seht mal hier – vor zwei Jahren haben wir das Gemüse so angeordnet, letztes Jahr haben wir es ein wenig verändert und heuer werden wir die Stammpflanzen gleich lassen und sonst ein wenig variieren.

Gemüsepflanzen vorziehen

Verbringt ihr jetzt mehr Zeit zuhause, habt ihr vielleicht mehr Gelegenheit euch um das Vorziehen von Gemüsepflänzchen zu kümmern. Haben die Pflanzen die Chance schon früher im Warmen zu gedeihen, sind sie später stärker und tragen früher Früchte. Die Gemüsepflanzen könnt ihr entweder selbst anbauen, ihr bekommt sie aber auch bereits in Gärtnereien. Hier findet ihr ein paar Tipps fürs Vorziehen eurer Gemüsepflanzen sowie fürs Vereinzeln. Rund um Mitte Mai – am besten wenn die Eisheiligen vorübergezogen sind – könnt ihr dann alle Pflanzen ins Gemüsebeet setzen oder Pflanzen, die sich für den Balkon eignen, wie etwa Tomaten oder Kartoffeln, in Töpfen ins Freie stellen. Bevor ihr sie allerdings direkt in die Sonne stellt, solltet ihr sie zum Eingewöhnen zuerst draußen im Schatten platzieren.

Gemüsebeet anlegen

Damit das Gemüse die besten Voraussetzungen hat, gut zu gedeihen, ist es ratsam, das Gemüsebeet vorzubereiten und vor allem den Boden aufzulockern. Hier seht ihr wie wir unser Beet zum ersten Mal angelegt haben. Jetzt lockern wir jedes Jahr die Erde auf und arbeiten Humus von unserem Komposthaufen ein. Damit bekommt der Boden frische Nährstoffe, die das Gemüse dankbar aufnimmt. Ihr könnt euch natürlich auch für ein Hochbeet entscheiden. Hier haben wir für euch die Vor- und Nachteile eines Hochbeetes bzw. normalen Gemüsebeetes zusammengefasst. Auch ein Naschgarten mit Himbeeren und Heidelbeeren ist im Garten und auf dem Balkon ein Gewinn.

Corona-Krise: Zeit für neue Gartendekoration

Eine Gartenhütte, ein Rankgerüst… hattet ihr nicht schon länger Ideen für euren Garten oder eure Terrasse? Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür, ein paar Ideen umzusetzen. 🙂

Pflanztrog – Blickfang für Eingang und Terrasse

Wir finden Pflanztröge sind eine wunderschöne Dekoration auf der Terrasse und im Eingangsbereich. Achtet nur darauf, dass ihr frostsichere Pflanzgefäße verwendet, sonst müsst ihr sie in der kalten Jahreszeit immer frostsicher verstauen. Bei der Pflanzenauswahl könnt ihr entweder einjährige Blumen setzen, so wie wir hier Margeriten, und somit jedes Jahr neu entscheiden, oder ihr nehmt mehrjährige frostsichere Pflanzen. Wie ihr einen Pflanztrog richtig befüllt, seht ihr hier.

Rankgerüst – Eigenkreation oder Bausatz

Ein Rankgerüst ist nicht nur hübsch, es bietet auch Sichtschutz. Wir haben uns einen Bausatz aus dem Baumarkt besorgt und der war sehr schnell aufgebaut. Empfehlenswert ist, ein paar mehr Schrauben zu verwenden als vorgesehen, damit das Rankgerüst wirklich stabil ist.

Wir wünschen euch eine – den Umständen entsprechend – angenehme Zeit und vor allem Gesundheit!

4 Kommentare zu “Corona – aber das Leben im Garten geht weiter

  1. Mein Garten war noch nie so „aufgeräumt“ wie heuer. Meine Nachbarn sind zwar anderer Meinung, weil nach wie vor Günsel und Gundermann zwischen Tulpen und Rosen wuchern dürfen, aber Nelkenwurz, Knoblauchrauke und Co. wurden weitgehend auf die „wilden“ Ecken beschränkt. Im Garten gibt es immer etwas zu tun, Spazierengehen dürfen wir (und müssen wir mit Hund) auch, also keine Zeit für Corona-Langeweile.

    • Hallo, ja, das ist wahr – im Garten findet man immer etwas zu tun – und viele haben jetzt mehr Gelegenheit dazu… Wenigstens etwas Positives in dieser verrückten Zeit… Alles Gute! 🤗 Katharina

  2. Ein Garten ist immer ein Schatz … aber in Corona-Zeiten noch wertvollerer Luxus 🙂

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