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Die Gartentrends 2018: Ein Besuch bei der Haus und Garten – Messe

Lokalaugenschein in Wiener Neustadt: Was gibt es Neues, was sind die Gartentrends  2018 und was davon ist für uns interessant? Mit diesen Fragen im Gepäck bin ich Ende Februar zur Haus und Garten-Messe in die Arena Nova gepilgert.

Drei Themen stechen besonders hervor, wenn man sich auf der Messe umsieht und auch abseits davon mit den neuesten Gartentrends beschäftigt: Selbsterntebeete / Natur, Technik und Wohnraum im Grünen.

Das Sofa im Garten

Der Trend der letzten Jahre, Wohnen stärker ins Grün zu verlegen, hält an: Der Garten bzw die Terrasse dienen als erweiterter Wohnraum. Großzügige Lounge-Möbel schaffen Gemütlichkeit im Garten, riesige Griller machen den Küchengeräten im Haus Konkurrenz und zeitgemäße Beschattungsmöglichkeiten kreieren modernes Ambiente – wie Sonnensegel, die elektrisch bedienbar sind. Auch die Gartentische lassen an die Esstische im Wohnzimmer erinnern: Massives Holz steht hier hoch im Kurs. Dieser Trend – Wohnen/Kochen/Essen noch stärker als unsere Eltern es getan haben – unter den freien Himmel zu verlegen, schafft tatsächlich eine kuschelige Atmosphäre an der frischen Luft. Mal sehen – vielleicht gibt es bei uns auch mal ein Sofa outside.

Nutzbeete in der Höhe

Sehr gefragt sind weiterhin Nutzbeete, denn selber Ernten macht einfach Spaß und ist nachhaltig. Besonders beliebt sind derzeit Hochbeete, denn sie bieten viele Vorteile wie etwa bequemes Gärtnern in rückenschonender Höhe, die Möglichkeit in Außenbereichen mit wenig Fläche ernten zu können, seltener Schädlingsbefall und eine ansprechende Optik. Zu den neuesten Produkten im Angebot zählen Hoch- und Frühbeete aus Aluminium oder Stahl. Beides sieht zwar gut aus, aber an Alu stört uns beispielswiese, dass es kein umweltfreundliches Material ist, das fängt schon bei der Herstellung an, und dass sich Metall generell schnell aufheizt. Uns sind natürliche Materialien grundsätzlich lieber – Hochbeete aus Holz oder Stein sehen auch sehr gut aus.

Technik im Garten

Smart Garden – die Digitalisierung hält auch im Garten Einzug. Verschiedene Arten von Robotern mit Sensoren lassen die Herzen Technikbegeisteter höher schlagen. Rasen-Roboter gibt es schon bei vielen Anbietern im Sortiment – für unterschiedlich große Gärten mit den divergierensten Anforderungen – die Fortschrtittlichsten arbeiten mittels GPS-System und brauchen keine Begrenzungskabel mehr. Auch intelligente Bewässerungsanlagen boomen. Manche Anlagen erkennen bereits automatisch, ob  Gießen notwendig ist oder ob es beispielsweise gerade regnet oder bald regnen wird. Auch per App sind die modernen Gartenhelfer steuer- und kontrollierbar. Dieser Bereich ist stark wachsend: Laufend gibt es erweiterte Funktionen und Bedienelemente für die Garten-Roboter. Selbst Beleuchtungen, die aufgrund der einfach zu installierenden LED-Lampen immer stärker zum Einsatz kommen, können mittels BUS-System mit anderen Geräten zusammengeschaltet werden.

Rasenroboter
(c) Grashüpfer

Bienen-Wiese und Metall-Figur

Die Vielfalt lebt! Es gibt auch den Trend nach individuell, bunt und möglichst natürlich. Dazu zählen beispielsweise ein wildes Eck, bienenfreundliche Wiesen und Wohnraum für Tiere wie Insektenhotels – das gefällt uns sehr gut. Im Bereich Dekoration lösen moderne Metall-, Glas- und Steinkonstruktionen die altbackenen Gartenzwerge ab.

Deko im Garten
(c) Grashüpfer

Dem einen oder anderen Trend werden wir in den nächsten Wochen noch etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Welche Trends gefallen euch? Wo werdet ihr mitziehen oder seid schon dabei? Wir sind gespannt auf eure Meinung!

 

 

1 Kommentar zu “Die Gartentrends 2018: Ein Besuch bei der Haus und Garten – Messe

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